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Wir sind Eckenhaid

Wie bereits berichtet wurde Martin Rauh, unser Abteilungsleiter Fußball, im November vergangenen Jahres für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement vom Bayerischen Fußballverband geehrt. Martin Rauh war einer der 24 Kreissieger in Bayern und wurde von der Jury des BFV auf den zweiten Platz landesweit gewählt. Neben persönlichen Benefits, wie z.B. Besuch eines Länderspiels der A Nationalmannschaft und Treffen der Führungsspitze des DFB war die Ehrung auch mit einem Geldpreis und mit Sachpreisen für den Verein verbunden. Während der Scheck für den Geldpreis bereits bei der eigentlichen Ehrung im November 2016 überreicht wurde, erfolgte nun noch die Übergabe der Sachpreise anlässlich eines Heimspiels des SCE gegen Uttenreuth. Der SC Eckenhaid erhielt zwei Kleintore, sowie einige Bälle und ein dazu gehöriges Ballnetz, alles Dinge die im Trainingsbetrieb sehr willkommen sind. Überreicht wurden die Sachpreise von Alexander Männlein (zweiter von links), Ehrenamtsbeauftragter im Fußballkreis Erlangen-Pegnitzgrund und von Klaus Merkel (ganz rechts) Ehrenamtsreferent im Bezirk Mittelfranken des BFV. Unser zweiter Bürgermeister (ganz links) Reinhard Zeiss gratulierte im Namen der Gemeinde.

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BFV-Ehrenamtspreis 2016                                      Fußballromantiker Martin Rauh holt zweiten Platz

 

von Uwe Kellner
Der Eckenhaider Tausendsassa Martin Rauh hat als Kreissieger in Erlangen/Pegnitzgrund den zweiten Platz beim BFV-Ehrenamtspreis gewonnen. Der 33-Jährige wurde vor allem für sein soziales Gewissen und seine vielen Aufgaben in seinem Verein, dem SC Eckenhaid, geehrt.
Laudatio des BFV zu Kreissieger Martin Rauh:

Das soziale Gewissen des SC Eckenhaid

Die Arbeitsabläufe beim SC Eckenhaid funktionieren so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Garant dafür ist Abteilungsleiter Martin Rauh, der seit knapp sechs Jahren auf der Kommandobrücke die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit schafft und mit seiner positiven Grundeinstellung die Trainer, Betreuer und Vereinsmitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert. Rauh geht dabei stets mit gutem Beispiel voran - angefangen bei der Koordination des Spielbetriebs bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Öffentlichkeitsarbeit genießt hohen Stellenwert

Mit Hingabe und Herzblut kümmert er sich um die Platzbelegung, die Organisation und Pflege der Spielkleidung und Trainingsmaterialien, füllt an Spieltagen den Elektronischen Spielbericht aus, pflegt den Liveticker und betreut die Schiedsrichter. Wenn die Zuschauer nach dem Schlusspfiff beim Bier über das Spiel diskutieren und die Spieler unter der Dusche stehen, geht für Rauh die Arbeit erst richtig los - schließlich genießt die Öffentlichkeitsarbeit beim SC Eckenhaid einen großen Stellenwert. Nach dem Schlusspfiff versorgt Rauh die örtliche Presse und die gängigen Onlineportale mit Informationen und Fotos und pflegt die vereinseigenen Medienkanäle. Neben der Homepage ist der mittelfränkische Klub längst auch in den sozialen Netzwerken vertreten und hat sogar eine eigene App im Angebot, mit der die Fans immer auf dem Laufenden sind.

Soziales Engagement wird gelebt

Aber auch das soziale Engagement seines Klubs ist für den 33-Jährigen eine Herzensangelegenheit: 2014 organisierte er ein Benefizspiel gegen die U23 der SpVgg Greuther Fürth. Der Erlös ging an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Zudem trug die Mannschaft in der kompletten Rückrunde das DKMS-Logo auf der Brust. Auch das Bekenntnis zur Weltoffenheit und Toleranz hat auf den Trikots einen prominenten Platz: Unterhalb der Rückennummer prangt gut sichtbar der Slogan: "No To Racism". Aktuell liegt das Hauptaugenmerk auf der Integration von Flüchtlingen in das Vereinsleben sowie in den Trainings- und Spielbetrieb. Darüber hinaus betreut Rauh die Zweite Mannschaft und kümmert sich auch um die Akquise von Sponsoren und Förderern.
 
 
Der Abteilungsleiter des SC Eckenhaid, Martin Rauh, tritt sogar noch selbst gegen den Ball.
anpfiff.info

Guten Tag Herr Rauh, herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Was bedeutet Ihnen diese Würdigung durch den Bayerischen Fußballverband?
Martin Rauh: Vielen Dank. Irgendwie ist man ja immer stolz, wenn die eigene Arbeit Anerkennung findet. Wer freut sich nicht über Lob? Ich habe mich daher riesig über diese Auszeichnung durch den Verband gefreut, der wirklich Aufwand für die Verleihung betrieben hat. Allerdings dürfen wir die vielen, vielen anderen ehrenamtlichen Helfer nicht vergessen, denn eines ist klar: alleine könnte ich rein gar nichts ausrichten. Das geht nur mit der Unterstützung aller Helfer in einem Verein, bei denen ich mich bedanken und ihnen die Auszeichnung widmen möchte.

Sie sind quasi rund um die Uhr für Ihren Verein im Einsatz. Was treibt Sie an?
Martin Rauh: Im Prinzip sind es zwei Faktoren. Zum einen sind es meine Jungs, weil sie in meinen Augen alles gute Charaktere sind und positiv zum Vereinsleben beitragen. Fußballspielen ist halt das eine, aber mal anpacken das andere - was einen Verein ausmacht. Zum anderen liegt es an der Vorstandschaft, die offen für Ideen ist. Ob es ein Benefizspiel für die DKMS ist, oder die Idee eines Kabinen-Raves, meine Vorstände haben ein Ohr für Vorschläge. So macht die Arbeit richtig Spaß, weil alle beim SC Eckenhaid mit der Zeit gehen. Als Verein kann man Einiges leisten und der SCE will das auch tun. Beispielsweise die Benefiz-Adventskalender-Idee unseres dritten Vorstandes Martin Distler. Ich liebe es, für was mein Verein steht.

Lohnt sich Ehrenamt? Bekommt man auch etwas zurück beziehungsweise können Sie ein solches Engagement weiterempfehlen?
Martin Rauh: Ob es sich lohnt, ist, denke ich, die falsche Frage. Lohnt es sich Fußball zu spielen? Warum macht man das? Ich denke, bei beiden Themen sind es wahrscheinlich ähnliche Beweggründe. Bei mir ist es einfach die Leidenschaft für dieses Amt, denn auch das Ehrenamt ist quasi ein Hobby. Entweder man mag es, oder man mag es eben nicht. Wie überall gibt es auch hier Höhen und Tiefen. Mal gibt’s Kritik, mal Lob. Es überwiegen aber bei weitem, zumindest bei mir, die positiven Erlebnisse. Das würde ich wohl als „man bekommt was zurück“ verstehen. Ich würde das Ehrenamt auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es absolut vielseitig ist. Wenn man sich in einen Verein einbringen will, gibt es genügend verschiedene Aufgaben für die unterschiedlichsten Interessensfelder. Ehrenamt heißt ja nicht immer, dass man 15 oder mehr Stunden in der Woche aufwenden muss.

Der zweite Platz ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert, wo wird dieser Geldpreis Verwendung finden?
Martin Rauh: Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Zu tun gibt es im Verein genug. Ich werde dem Vorstand auf jeden Fall ein paar Ideen vortragen und denke, da wird schon eine Idee Zustimmung finden.

Vielen Dank für das Interview!
 
Martin Rauh, Abteilungsleiter des SC Eckenhaid (2.v.re.), empfängt als Kreissieger in Er-Peg die Urkunde für den zweiten Platz beim Ehrenamtspreis des BFV im Jahr 2016.

Noch eine Ehrung für einen Fußballer des SC Eckenhaid!

 

Jugendleiter Markus Schramm wurde am vergangenen Wochenende für seine rd. 15-jährige Tätigkeit  als Jugendtrainer und Betreuer, sowie als Jugendleiter Fußball geehrt und mit der DFB-Uhr ausgezeichnet. Herzlichen Dank für Dein Engagement für den SCE und Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung.