Sonntag, 14.04.2019

SC Eckenhaid 1:1 (0:0) SG Wolfsberg/Gschwand

 

Das Hinspiel der beiden Spitzenteams der Kreisklasse 3 endete glücklich mit 2:1 für den SC Eckenhaid. Auch dieses Mal wäre Trainer Armin Kupfer mit einem solchen Ergebnis zufrieden, denn tabellarisch durfte sich der Tabellenführer keinen Ausrutscher erlauben. Die SG Geschwand/Wolfsberg steht zwar zwei Zähler hinter dem Ersten, aber hat zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Eine undurchsichtige Situation für beide Teams. SG-Coach Florian Müller konnte beim Sturm Richtung Kreisliga aus dem Vollen schöpfen, während sein Gegenüber den einen oder anderen Ausfall zu verzeichnen hatte.

Kaum ein Spitzenspiel kann die Erwartungen erfüllen, die von den Besuchern an die Begegnung gestellt werden. So auch der erste Durchgang des Gipfeltreffens der KK3. Die Gäste übernahmen zwar sofort die Spielkontolle und zwangen die Hausherren in die Rolle des lediglich reagierenden Teams, aber in den gegnerischen Sechzehner schafften sie es nicht. Als Nico Winter kurz davor stand in den Strafraum einzudringen, wurde er von Phillipp Schiller abgegrätscht. Die Gäste haben das Foul sogar innerhalb geehen. An der Strafraumkante trat Florian Müller an, zimmerte aufs Torwarteck, aber Torwart Leon von der Grün waltete seines Amtes und klärte zur Ecke. Die Nächste Möglichkeit des Spiels ließ erneut eine Viertelstunde auf sich warten. Dann wurde René Küffner im Sechzehner angespielt, drehte sich flink und knallte die Murmel hoch aufs kurze Eck. Der Ball wäre eingeschlagen, aber Torhüter Dominik Marstatt brachte seine Finger dazwischen und lenkte die Torchance an die Latte. Viel mehr passierte nicht in den ersten 45 Minuten. Eckenhaid suchte stets seine Auß0enbahnspieler mit langen Bällen, worauf sich die Gäste aber relativ schnell eingestellt hatten. Mit Florian Rückert hatte Torjäger René Küffner schon beinahe einen Manndecker, der aber eigentlich Innenverteidiger war. Auf der Gegenseite versuchte Jürgen Igl den Ball vorne festzumachen und weiterzuleiten, aber auch hier hatten die energischen Verteidiger die Nase vorn und gewannen ihre Zweikämpfe.

Ein Tor würde dem Spiel gut tun, heißt es und auch im Spitzenspiel bewahrheitete sich dieses Sprichwort. Nicht sonderlich spektakulär ging der SC Eckenhaid in der 50. Minute in Führung. Pascal Kofinas schlenzte einen Freistß aus der Zentrale in den Sechzehner, wo die Gäste Philipp Schiller nicht im Auge hatten und der SCEler den Ball per Kopf zum 1:0 weiterleitete. Genau so eine Aktion brauchte die Partie, um ihre Verklemmung zu verlieren. In der Folge gewannen die Gastgeber immer mehr Oberwasser. Nach einer Stunde hatte Eckenhaid den zweiten Treffer sogar auf dem Fuß. René Küffner wurde von Frank Distler an der Strafraumgrenze gefoult und es gab einen Elfmeter. Dieses Mal sah der Referee das Foul innerhalb, anders als im ersten Durchgang, als er ein Foul an derselben Stelle knapp außerhalb sah. Pascal Kofinas schnappte sich den Ball trat zum Elfmeter an. Allerdings schoss er ziemlich unplatziert halbhoch neben den Torwart, so dass Dominik Marstatt den Strafstoß im Nachfassen sogar sicher in seinen Händen hielt. Eckenhaid ließ sich von diesem Fehlschuss nicht unterkriegen und spielte weiter offensiv. Die Überlegenheit auf dem Feld hatte sich mit dem Seitenwechsel gedreht. Die SG hatten nun alle Hände voll zu tun, den Eckenhaider Shooting-Star René Küffner zu bremsen. Trotzdem kam er immer mal wieder zum Abschluss, scheiterte aber am Torwart oder verfehlte das Ziel knapp - und wer seine Chancen nicht macht, wird einem weiteren Sprichwort zufolge bestraft. Die SG Geschwand/Wolfsberg bekam in der 90. Minute einen Freistoß zugesprochen, Florian Müller zirkelte diesen als Flanke in den Sechzehner und Florian Kirsch köpfte zum umjubelten 1:1 ein. Kurz darauf mussten die beiden Streithammel Frank Distler und René Küffner noch mit Gelbrot vom Feld, was aber nur noch eine Randnotiz war.

 

SC Eckenhaid:
Von der Grün – Schiller, Georgiadis, Ungar, Förtsch – Barabas (90. Mollekopf), Schreiner, Kofinas, Stecher (83. De Sa Meideiros Netto) – Küffner, Somann (66. Götz)

 

Zuschauer: 300

 

Tore: 1:0 Schiller (50., Kofinas); 1:1 Kirsch (90.+1)

 

Karten SCE: Schiller (Gelb, 41., Foulspiel); Küffner (Gelb, 65., Foulspiel); Küffner (Gelb-Rot, 90.+1, Unsportlichkeit)
Karten SG: Rückert (Gelb, 56. Foulspiel); Distler (Gelb, 63., Foulspiel); Distler (Gelb-Rot, 90.+1, Unsportlichkeit)

 

 

 

Sonntag, 07.04.2019

FC Pegnitz 0:2 (0:1) SC Eckenhaid 


Das Gastspiel beim FC Pegnitz entscheidet der Sportclub aus Eckenhaid verdient für sich obwohl die Gäste genug Chancen für einen deutlicheren Sieg hatten.

Die Gäste taten sich in den ersten Minuten schwer in die Partie zu finden, bis auf eine Torchance stand nicht viel Gefährliches zu Buche für die Mannen von Armin Kupfer. Nach rund 20 Minuten dann die Führung durch Somann, der eine schöne Stecher Flanke einköpfte. In der Folgezeit hatten die Gäste dann klar Oberwasser und erspielten sich drei weitere hochkarätige Chancen die der Keeper der Heimelf gut zu Nichte machte. Vom FC Pegnitz kam im ersten Durchgang nicht mehr viel und die Mannen der Heimelf mussten ihrem Keeper danken nicht höher in Rückstand zu liegen.

Dem zweiten Durchgang fehlte es etwas am Tempo des ersten Spielabschnitts, dennoch hatten die Gastgeber etwas Oberwasser und waren dem 1:1 in der Anfangsphase näher als die Eckenhaider dem 2:0. Nach einer guten Stunde tauchte Somann dann frei vor dem Tor auf, scheiterte aber gut aufgelegten Heimkeeper. Nichtsdestotrotz fehlte den Gästen im zweiten Durchgang die Ordnung im Spiel, wenn auch ab und an gute Chancen für den SCE raussprangen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Schreiner zimmerte das Spielgerät in der 73. Minute an den Pfosten, im Gegenzug fischte von der Grün sensationell eine Pegnitzer Chance von der Linie. In der Schlussphase sorgte dann Barabas per Kopf für die komfortable 2:0 Führung.

 

SC Eckenhaid:
Von der Grün – Georgiadis, Pauly, Förtsch – De Sa Medeiros Netto (58. Ungar), Schreiner, Kofinas, Stecher – Küffner (41. Barabas), Becher (46. Schiller), Somann

 

Zuschauer: 80


Tore: 0:1 Somann (31., Stecher); 0:2 Barabas (78., Kofnas)

 

Karten SCE: Becher (22., Meckern, Gelb), Küffner (22., Meckern, Gelb), Schiller (53., Foulspiel, Gelb); Barabas (67., Foulspiel, Gelb), Georgiadis (85., Foulspiel, Gelb)
Karten FCP: Kuboth (22., Meckern, Gelb), Wimmer (22., Foulspiel, Gelb), Eichenmüller (31., Foulspiel, Gelb), Krauss (88., Foulspiel, Gelb)

 

 

 

 

Sonntag, 31.03.2019

SC Eckenhaid 2:0 (0:0) FC Betzenstein


In einer schwachen Partie gewinnt der Sportclub aus Eckenhaid dank seiner nicht wenigen Chancen mit 2:0 gegen eine gut kämpfende Betzensteiner Mannschaft

Über die erste Halbzeit können wir nichts sagen, da sich die Pressestelle während des ersten Durchgangs ein Bratwurstbrötchen gegönnt und den Bericht der Zweiten geschrieben hat.

Der zweite Durchgang bot kein gutes Niveau, die Gastgeber waren zwar die Mannschaft mit mehr Ballbesitz und Chancen, agierte aber über weite Strecken zu Ideenlos gegen eine kompakt stehende Betzensteiner Mannschaft. Dem Sportclub aus Eckenhaid viel im Spiel nach vorne nicht viel ein, so wurde das Spielgerät oft lang geschlagen. Die Gäste waren mit einem Torlosen Unentschieden durchaus zufrieden, schafften aber auch kaum Entlastung für die eigene Defensivreihe. Der zweite Durchgang war somit vom Kampf und vielen Foulspielen geprägt. Den vielumjubelten Fürungstreffer in der Schlussphase erzielte Küffner, dessen Freistoß noch abgefälscht wurde. Nur eine Zeigerumdrehung später vergab der Torschütze frei vor dem Tor. Den Deckel auf die Partie setzte dann Somann, der aus spitzen Winkel zum 2:0 Endstand traf.

Die Gastgeber gewannen dank der individuellen Klasse natürlich nicht unverdient, müssen sich aber für die kommenden Spiele noch steigern!

 

SC Eckenhaid:
Von der Grün – Schiller (64. Somann), Georgiadis, Pauly, Mollekopf (46. Förtsch) – Kofinas (69. Ungar), Becher, Schreiner, Stecher – Küffner, Barabas

 

Zuschauer: 115


Tore: 1:0 Küffner(85., Schiller); Somann (86., Becher)

 

Karten SCE: Schiller (Gelb, 57., Foulspiel);
Karten FCB: unbekannt

 

 

 

Sonntag, 24.03.2019

FC Schnaittach II 1:3 (0:1) SC Eckenhaid

 

Einen hochverdienten Sieg fuhr der Sportclub Eckenhaid bei der zweiten Garnitur des FC Schnaittach ein und hatte dabei eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen.

Von Beginn an weg bestimmte der SCE auf dem holprigen B-Platz das Spielgeschehen und kam frühzeitig zu Chancen. Die beste vergab Konfinas nach 10 Minuten in dem er einen Foulelfmeter nicht zur Führung nutzte. Auch in der Folge hatten die Gäste wahnsinnig gute Chancen, nutzten aber bis zur 29. Keine davon, bis Georgiadis seine Farben mit dem Führungstreffer erlöste.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: die Gäste bestimmten die Partie und hatten Chancen. Küffner erhöhte dann per Doppelpack auf 3:0 und hatte danach richtig viel Pech als ihm sein Hattrick verwehrt blieb. Nachdem er den Keeper ausspielte landete sein Torschuss auf einem der vielen Hubbel und der Ball sprang neben das Tor. Der Schnaittacher Ehrentreffer änderte auch nicht mehr viel am Spielverlauf.

Eckenhaid präsentierte sich in guter Form, vergab aber viel zu viele Chancen.

 

SC Eckenhaid:
LvdG – Schiller, Scholz (46. Oehme), Pauly, Förtsch – Georgiadis (36., Mollekopf), Schreiner, Kofinas, Stecher – Barabas (70., Becher), Küffner

 

Zuschauer: 75


Tore: 0:1 Georgiadis (29., Küffner); 0:2 Küffner (47., Kofinas); 0:3 Küffner (68.); 1:3 Dotzler (74.)

 

Karten SCE: Schiller (Gelb, Foulspiel, 71.); Georgiadis (Gelb, Unsportlichkeit; 90.)
Karten FCS: unbekannt

 

 

 

Sonntag, 17.03.2019

SC Eckenhaid 1:0 (0:0) SG Wichsenstein/Bieberbach


Zum Rückrundenauftakt empfing der Sportclub aus Eckenhaid die SG Wichsenstein/Bieberbach. Lange stand offen ob das Spiel stattfinden kann, denn am Vortag stand das Wasser – 55 Liter hatte es geregnet – noch in Pfützen auf dem Platz, der sich aber schnell erholt hatte und sich am Spieltag in relativ guten Zustand zeigte.

In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Gegner weitgehend. Überwiegend fand das Spiel im Mittelfeld statt und die einzige echte Chance verbuchte die Heimelf nach 10 Minuten: Küffner steckte schön in die Gasse auf Kofinas, der im 1 vs. 1 gegen wachsamen Gästekeeper Roppelt aber den Kürzeren zog. Ansonsten passierte in den ersten 25 Minuten nicht wirklich viel auf dem windigen Geläuf des Sportclubs aus Eckenhaid. Nach einer halben Stunde wachte die Heimelf allmählich auf und erarbeitete sich aussichtsreiche Chancen, doch es fehlte in der letzten Konsequenz um den Führungstreffer zu erzielen. Mit einem torlosen Spiel und einer am Ende überlegenen Eckenhaider Elf ging es erstmal in die Halbzeitpause.

Die zweiten 45 Minuten gingen dann klar an die Gastgeber, die die Spielgemeinschaft permanent in ihre Hälfte drückten. Auch Chancen erspielte sich der SCE, der jedoch lange keine davon nutzen konnte. Von den Gästen aus Wichsenstein kam im Prinzip gar nichts mehr, die Gästeelf tat sich schwer überhaupt in die Hälfte des Tabellenzweiten zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer nahm auch der Wind zu, der die Spielbedingungen deutlich erschwerte. Das erlösende – allerdings auch hochverdiente – 1:0 erzielte Somann, nach Hereingabe Küffner. Die letzten Minuten incl. der sieben Minuten Nachspielzeit (berechtigt) wurden dann noch etwas hektisch.

Am Ende ein verdienter Sieg der Heimelf in einem Spiel unter erschwerten Bedingungen. Aufgrund des Spielausfalls der Konkurrenz kann der Sportclub vorrübergehend wieder auf Platz Eins klettern.

 

SC Eckenhaid:
Von der Grün – Schiller (83. Oehme), Scholz, Georgiadis (70. Becher), Förtsch – Götz, Kofinas, Schreiner, Stecher – Barabas (64. Somann), Küffner

 

SG Wichsenstein/Bieberbach:
Roppelt – Rupprecht, Speckner, Wagner, Scherer, Hutzler, Sebald, Schüpferling, Abubakar, Krügel, Schäfer

 

Zuschauer: 120


Tore: 1:0 Somann (80., Küffner)

 

Karten SCE: Barabas (Gelb, 61., Meckern); Scholz (Gelb, 85., Foulspiel)
Karten FCW: unbekannt

 

 

 

Sonntag, 18.11.2018

ASV Herpersdorf 2:0 (2:0) SC Eckenhaid 


Einen unschönen Jahresausklang erlebte der Sportclub aus Eckenhaid im Derby beim ASV Herpersdorf und verliert nicht nur drei Punkte, sondern auch früh seinen Keeper Holy.

Die Gäste machten zu Beginn gleich richtig Betrieb und kamen zu zwei guten Torgelegenheiten, welche der wache Keeper der Gastgeber aber gut vereitelte. Der Sportclub machte einen sehr guten Eindruck zu Beginn, doch dann kam es durchaus bitter für die Elf von Armin Kupfer. Zuerst verletzte sich Keeper Holy nach einer etwas zu euphorischen Grätsche von Heimstürmer Lorenz und nur drei Minute später musste Georgiadis – nun im Tor – einen Foulelfmeter passieren lassen. Wie schon in der Vorwoche lief der Gast also einem frühen Rückstand hinterher. Die Gäste verloren aber regelrecht den Faden, leisteten sich zu viele Abspielfehler im Mittelfeld und brachten den ASV immer besser ins Spiel. Die zweite Herpersdorfer „Chance“ landete dann auch direkt im Tor, nach einem Missverständnis zwischen Schiller und Georgiadis. Die Heimelf hatte über die komplette erste Halbzeit definitiv mehr Spielanteile, die klareren Chancen hatten aber die Gäste.

In der Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs passierte schlichtweg nichts, beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig, nur das Eckenhaid kommen musste, in dieser Phase aber nicht in der Lage dazu war. Die Gäste hatten im Verlauf des zweiten Durchgangs zwar die ein oder andere Möglichkeit, wirklich zwingendes war aber nicht wirklich dabei. Kurzum der ASV war am heutigen Sonntag einfach viel bissiger als der Tabellenführer aus Eckenhaid, der am Ende zwar nochmal alles probierte aber nicht schlagkräftig war. 

Eckenhaid verliert das letzte Spiel im Jahr 2018 verdient und muss die hart erarbeitete Tabellenführung über den Winter an das Gschwander Wolfsrudel abgeben.

 

SC Eckenhaid:
Holy (13. Kappel) – Oehme, Engelbrecht (46. Bischoff), Scholz, Förtsch – Schiller, Ungar, Schreiner, Stecher (46. Prietz) – Georgiadis, Küffner

 

Zuschauer: 120


Tore: 1:0 Weickmann (16., FE); 2:0 Lorenz (29.)

 

Karten SCE: Engelbrecht (76., Foulspiel, Gelb), 
Karten ASV: unbekannt

 

 

 

 

Sonntag, 11.11.2018

SC Eckenhaid 0:1 (0:1) SV Kirchenbirkig


Im Spitzenspiel musste der Sportclub aus Eckenhaid gegen gut verteidigende Kirchenbirkiger die erste Saisonniederlage hinnehmen womit die Top 5 der Liga wieder enger aneinander rücken. 

Das Spiel der Spitzengruppe der Kreisklasse 3 begannen beide Mannschaften mit einem vorsichtigen Abtasten, ehe die Gäste nach acht Minuten glücklich in Führung gingen. Für den Sportclub eine ganz schwierige Situation, da der Gast sich nun defensiver stellen und auf Konter spielen konnte. Und tatsächlich dauerte es lange bis der SCE in die Partie fand, die erste gute Gelegenheit hatte Schreiner nach 32 Minuten - die bis dato einzige nennenswerte Chance auf beiden Seiten. Nach 38 Minuten fiel der eigentliche Ausgleich für die Hausherren, die Abseitsentscheidung des Schiedsrichters war allerdings diskutabel, so blieb es aber bei der Führung für die Gäste. Gegen Ende des ersten Durchgangs erhöhte der SCE den Druck auf das Tor, kam aber nicht zu den zwingenden Aktionen.

In die zweite Halbzeit starteten die Hausherren deutlich präsenter, konnten in den ersten Minuten auch zwei gute Chancen für sich verbuchen, die vom Gästekeeper aber klasse pariert wurden. Danach verflachte die Partie aber wieder recht schnell, denn der Gast stellte die Offensivabteilung der Gastgeber gut zu. Die Elf von Armin Kupfer tat sich recht schwer gegen die gut verschiebenden Viererketten des SVK. In dieser Phase sprangen für den SV Kirchenbirkig aber weiterhin keine Chancen raus, allerdings musste der Gast aufgrund der Führung nicht viel für das Offensivspiel tun. In der Schlussviertelstunde rückte wieder der Gästekeeper in den Fokus, der drei hochkarätige Chancen der Heimelf zunichte machte und somit den Sieg seiner Farben sicherte. In der Schlussminute vergab Grembler noch die riesen Konterchance im 1 vs. 1 gegen Heimkeeper Holy.

Eckenhaid verliert erstmals in dieser Saison ein Spiel, welches die Elf von Armin Kupfer nicht verlieren muss. Allerdings machte die klägliche Chancenverwertung in Durchgang zwei die Niederlage nicht unverdient.

SC Eckenhaid:
Holy – Schiller, Georgiadis (46. Kappel), Scholz, Förtsch – Oehme, Ungar, Schreiner, Stecher (61. Prietz) – Küffner, Barabas

Zuschauer: 118


Tore: 0:1 Seitz (8.)

Karten SCE: Barabas (45., Gelb, Meckern);
Karten SVK: unbekannt

 

Sonntag, 04.11.2018

SV Hiltpoltstein 0:2 (0:1) SC Eckenhaid

Eine ganz schwere Partie hatte der Sportclub aus Eckenhaid bei starken Hiltpoltsteinern, die über weite Strecken eine gute Partie ablieferten, während die Gäste traditionell mit den Nachwehen des Kabinen Raves zu kämpfen hatten.

Das Spiel begann ziemlich zerfahren mit wenigen Torraumszenen, wobei der Gast aus Eckenhaid die Anfangsviertelstunde komplett verschlief und vor allem im Mittelfeld den meisten Aktionen hinterherlief. Die Elf von Coach Kupfer reagierte mehr als dass sie agierte, doch die Gastgeber konnten nicht wirklich Kapital daraus schlagen und für Torgefahr sorgen. Nach einer knappen halben Stunde ging der Sportclub dann in durch den eben eingewechselten Barabas in Führung – gerade einmal 20 Sekunden stand der Stürmer auf den Platz. Nur drei Minuten später tauchte Barabas erneut frei vor dem Tor auf, doch ein Abwehrspieler der Heimelf rettete in höchster Not für den bereits geschlagenen Keeper. Die Gäste hatten jetzt deutlich mehr vom Spiel und fingen an die Partie zu kontrollieren. Den Anschein machte es zumindest eine kurze Zeit, bis die Gäste die Kontrolle wieder relativ schnell abgaben.

Der zweite Durchgang begann wie der erste: Hiltpoltstein war am Drücker, Eckenhaid reagierte. Es war klar, dass es für den Sportclub aus Eckenhaid schwere und lange 45 Minuten werden würden. Nach gut 60 Minuten hatten die Gäste eine gute Phase mit guten Konterchancen, zeigten sich vor dem Tor aber zu unkonzentriert. Das machte die Partie natürlich spannend, denn die Gastgeber blieben am heutigen Sonntag zu jeder Zeit gefährlich. In den Schlussminuten sorgte der schönste Spielzug des Tages für das 0:2: ein herrlicher Flankenwechsel von Küffner auf Becher öffnete die Hiltpoltsteiner Defensive, Becher pflückte das Spielgerät mustergültig runter und zeigte beim Querpass auf Ungar noch Übersicht und Ungar vollendete diese schöne Szene mit dem 2:0.

Eckenhaid gewinnt die schwere Partie beim HSV, dank ihrer Ruhe und Übersicht in den entscheidenden Szenen und behält am ersten Spieltag der Rückrunde die Tabellenführung.

SC Eckenhaid:
Holy – Schiller, Georgiadis, Scholz, Förtsch – Oehme, Ungar, Schreiner, Stecher (71. Engelbrecht) – Küffner, Kappel (28. Barabas, 69. Becher)

Zuschauer: 100

 

Tore: 0:1 Barabas (28., Stecher); 0:2 Ungar (81., Becher)

 

Karten SCE: Schiller (32., Foulspiel, Gelb); Küffner (52., Foulspiel, Gelb)
Karten HSV: unbekannt